Gemeinschaft hat was!

Weite!

Glaube!

Zusammenhalt!

Momente!

Freude!

Liebe!

Jakobsweg - Pilgerfreizeit in Nordspanien

Jakobsweg - Pilgerfreizeit in Nordspanien

von Gerold Cramer

17 Leute flogen Anfang Oktober von Bremen über Stuttgart nach Bilbao, um von dort aus mit Buslinien zum Jakobsweg zu gelangen. Die Mischung der Gruppe: 16 Ostfriesen, 1 Außerfriesin / 7 Frauen, 10 Männer / 8 Neueinsteiger, 9 waren schon mal mit / 21 bis 58 Jahre. Die ganze Woche über beschäftigten wir uns mit den so genannten 7 Todsünden, die wir aus evangelischer Sicht durchnahmen.  Außerdem  widmeten wir uns dem Leben von Ignatius von Loyola, dem Mitgründer des Jesuitenordens. Die meiste Zeit waren wir aber zu Fuß auf dem Jakobsweg unterwegs und liefen am Ende über 170 km an 7 Tagen. Übernachtet wurde in einfachen Herbergen, in denen wir uns meistens selbst versorgten. Nach der Rückfahrt in öffentlichen Bussen erlebten wir noch einen schönen Ausklang der Freizeit in einem Hostel in Bilbao, bevor wir dann nach 10 Tagen rechtzeitig vor dem Eurowingsstreik zurück flogen. Das Fazit einiger Teilnehmer:

 

„Jakobsweg: Dankbarkeit, Gemeinschaft, Glauben, Gesundheit und behütet sein!“ (Antje aus Moormerland)

„Diese Freizeit war wieder eine Entdeckungsreise:  wir haben nicht nur den Norden Spaniens, sondern auch Gemeinschaft erlebt und uns selber besser kennengelernt. Die Herausforderungen des Durchhaltens, der Aufmerksamkeit und der beschränkten Möglichkeiten bergen immer wieder besondere Geheimnisse in sich. Danke an alle, die mit dabei waren!“ (Manuela aus Filsum und Osnabrück)

„Was mir am meisten in Erinnerung bleiben wird, ist die Vielfältigkeit der Schöpfung. Zum einen die unberührte Natur, zum anderen die unendlichen Weiten der Anbauflächen. Egal ob Getreide oder Mais.“ (Helfried aus Ihlow)

„Beim Pilgern auf dem Jakobsweg kann man alles hinter sich lassen. Die Seele kann sich bei 6 km/h bewusst entschleunigen. Faszinierend waren für mich die Morgenstunden mit den wunderbaren Sonnenaufgängen, in denen ich die Liebe und Nähe Gottes erlebt habe. Wunderschöne Landschaften, Regen, Wind und Sonne habe ich direkt und pur erfahren und den eigenen Körper in manchen Belastungen des Pilgerns wieder entdeckt. In den vielen Gesprächen habe ich die anderen Teilnehmer als Bereicherung meines Glaubens und als Geschenk erfahren. Nähe und Distanz hatten eine sehr gute Mischung. Nach dem Pilgern haben wir in den Bibelarbeiten die 7 Todsünden bearbeitet. Vielen Dank an Jörg und Manuela für die sehr gute Vorbereitung und Begleitung.“ (Gert aus Filsum)

„Durch das Pilgern durch die Natur ist mir die Größe der Schöpfung Gottes neu bewusst geworden.“ (Johann aus Spetzerfehn)

„Es war für mich eine gute Erfahrung, mit nur 8 bis 10 kg Gepäck auf dem Rücken unterwegs zu sein und zu spüren: Ich werde von Gott versorgt. Versorgt durch Begegnung mit IHM, versorgt durch Gemeinschaft mit den anderen Teilnehmern.“

Hilde Niemann, Nortmoor

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